Kapitel dreiundvierzig - Finale Part 2
Ich beugte mich über Marcus, Lucas durfte ihn nicht mehr sehen. Dieses Monster! Ich krampfte richtig vor weinen und hatte das Gefühl ich wurde nie wieder aufhören können. Fest klammerte ich mich an meine erste Liebe und wollte ihn nie wieder los lassen. Arvid strich mich liebevoll über den Rücken und küsste mich sanft in den Nacken.
„Medina er ist weg", flüsterte er immer wieder, „Du musst ihn nicht mehr schützen. Komm schau zu mir."
Doch ich schluchzte immer als Antwort:„Nein nein er darf ihn nicht kriegen. Nicht Marcus, nicht Marcus." Ich schrie und weinte und schrie und weinte. Dabei klammerte ich mich immer und immer an Marcus leblosen Körper. Mein Marcus, mein Marcus. Er sah aus als würde er einfach schlafen. Einfach in meinem Schoß schlafen. Wie früher immer. Doch er war tot.
Nach keine Ahnung Minuten oder Stunden. Ich konnte es nicht einschätzen trafen Polizisten und ein Krankenwagen ein und ich war schon so entkräftet, dass mich Arvid von Marcus runter ziehen konnte. Er erklärte der Polizei was er beobachtet hatte doch gab Lucas als einen fremden Einbrecher aus, der Marcus umbringen wollte.
Wie benebelt klammerte ich mich an Arvid und ließ mich zum Auto tragen.
Er wickelte mich in eine Decke und gab mir ein Shirt an welches ich ich während der Fahrt klammern sollte. Er kannte sich mit solchen Situationen als Soldat aus.
„Halt dich daran ganz fest und versuche ruhig zu atmen. Wir müssen wohin wo er dich nicht schnell findet. Er ist gerade sehr labil."
Ich nickte und verbarg mein Gesicht in dem Shirt. Es wahr weich und warm und roch nach Arvid. Langsam hörte ich auf zu weinen und begann ruhig zu atmen.
Arvid parkte schnell aus und fuhr viel zu schnell durch das Wohngebiet. Danach bog er auf die Autobahn ab. Ich sah die Sterne an mir vorbei huschen und mit zitternden Fingern schaltete ich das Radio an. Es lief „Young and beautiful" von Lana Del Rey und ich griff nach Arvids Hand.
„Will you still Love me when I'm not young and beautiful?", sang ich zögerlich mit gebrochener Stimme und er blickte mit seinen wunderschönen großen Augen zu mir herüber.
„Ja werde ich Medina", flüsterte er und küsste sanft meine Hand.
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